Ein Video mit brutaler Gewalt gegen eine Katze sorgt in Österreich für Entsetzen. Vier mutmaßliche Täter haben sich der Polizei gestellt – und erleben soziale Konsequenzen.
In Österreich ist in den vergangenen Tagen ein Video viral gegangen, das einen brutalen Mord an einer Katze zeigt. Vier junge Männer versuchen darin zunächst, das Tier mit einem Bolzenschussgerät zu töten. Als die Katze sich auch danach noch schwer verletzt windet, schlägt einer der Männer so lange mit einer Schneeschaufel auf sie ein, bis sie tot ist.
Das Video sorgt für Entsetzen und Abscheu. Die mutmaßlichen Täter hatten sich selbst gefilmt und den Clip im Internet verbreitet. Nachdem die Polizei Ermittlungen aufgenommen hatte, stellten sie sich selbst den Behörden. Mittlerweile läuft ein Verfahren der Staatsanwaltschaft gegen die Verdächtigen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren.
Gewalt gegen Katze: Unternehmen und Verein reagieren
Doch schon bevor die Justiz ihr Urteil spricht, hat der Vorfall für einige der Männer Konsequenzen. Einer von ihnen hat seinen Job in einem beliebten Skigebiet verloren. Der Mitarbeiter sei fristlos entlassen worden, teilte das Unternehmen auf Facebook mit: „Seit Bekanntwerden des Falls (…) wurden die Vorwürfe umgehend geprüft, der betroffene Mitarbeiter vorsorglich vom Dienst suspendiert und nach Vorliegen weiterer Erkenntnisse die entsprechenden arbeitsrechtlichen Schritte konsequent sowie im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben umgesetzt.“
Ein anderer Verdächtiger wurde von seinem Krampusverein ausgeschlossen. In solchen Vereinen wird die Krampus-Tradition gepflegt. „Die betreffende Person gehört ab sofort nicht mehr zu unserem Verein beziehungsweise unserer Gruppe. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass diese Handlungen weder unsere Werte noch unsere Gemeinschaft widerspiegeln“, teilten die Verantwortlichen ebenfalls über Facebook mit.Â
Gleichzeitig verurteilten sie die Hetzjagd im Netz: „Gerechtigkeit bedeutet nicht, dass im Internet jeder selbst Richter spielt. Und es bedeutet auch nicht, dass unschuldige Menschen öffentlich fertiggemacht oder bedroht werden.“ Den Verdächtigen droht eine Anklage wegen Tierquälerei, die Höchststrafe liegt bei zwei Jahren Gefängnis.
Quellen: SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental auf Facebook, Oryx Pass Westendorf auf Facebook
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Publish date : 2026-05-19 00:39:00
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