Nach dem Eichenprozessionsspinner greift nun auch der Kiefernprozessionsspinner in Brandenburgs Wäldern um sich. Was das für Spaziergänger und Hunde bedeutet.
Nach der massiven Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners in Brandenburg ist es jetzt auch an Kiefern zu einem Befall mit einem Schädling gekommen. Der Kiefernprozessionsspinner entwickelt sich später im Jahr als die Raupen der Nachtfalter an Eichen, löst aber auch Gesundheitsbeschwerden aus.
Landkreis Ostprignitz-Ruppin mahnt zu Vorsicht
In Neuruppin sei aktuell ein vermehrtes Auftreten beobachtet worden, teilte der Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit. Der Hauptgefährdungszeitraum erstrecke sich für den Eichenprozessionsspinner von Mai bis Juli, für den Kiefernprozessionsspinner von Juli bis August.
Auch die Brennhaare dieser Raupen bei Kiefern können Hautreizungen und allergische Symptome auslösen. Die Nester sind häufiger am Boden zu finden – der Eichenprozessionsspinner bleibt dagegen am Baum.
Langhaarige Raupen am Boden zu beobachten
Auch im Landkreis Teltow-Fläming wurde zur Vorsicht wegen des Befalls von Kiefern aufgerufen. Das Amt Brück meldete vor kurzem, besonders in den Waldgemeinden Borkheide und Borkwalde seien vermehrt langhaarige Raupen auf den Bäumen und dem Boden zu beobachten, welche in langen Prozessionen – also Ketten – unterwegs seien.
Auch für Hunde eine Gefährdung
Für Hunde besteht eine Gefährdung, da sich die Brennhaare am Boden verteilten und die Tiere durch Schnüffeln große Mengen in ihre oberen Atemwege aufnehmen könnten, hieß es vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin.
Auch in Vorjahren war es in Waldgebieten zu Kahlfraß durch die Raupen des Kiefernspinners gekommen. Brandenburgs Wälder sind von Kiefern geprägt.
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Publish date : 2026-07-25 10:26:00
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