Étiquette : Stern

  • Kritik an Darstellerin: Oscar-Favorit « Emilia Pérez » wegen Skandal-Tweets am Abgrund

    Mit 13 Nominierungen ist « Emilia Pérez » der Topfavorit bei der nächsten Oscar-Verleihung. Doch alte Social-Media-Posts könnten nun die Chancen des Musical-Thrillers über eine Transfrau zunichtemachen.

    Innerhalb kürzester Zeit ist der Musical-Thriller « Emilia Pérez » vom größten Favoriten zum Buhmann der diesjährigen Oscar-Verleihung geworden. Schuld sind zum Teil sehr alte Tweets der Hauptdarstellerin Karla Sofía Gascón, die von einer Journalistin in Kanada jetzt – nur rund vier Wochen vor der Verleihung am 2. März in Los Angeles – entdeckt und ans Tageslicht gebracht wurden – und die vor Rassismus, Islamfeindlichkeit und auch vor bösartiger Kritik an Kolleginnen der Branche strotzen.

    Die Beiträge der Spanierin, die als erste Transfrau für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert wurde, lösten eine Welle der Empörung und des Entsetzens aus. Dabei hatte sich die 52-Jährige erst wenige Tage vor Ausbruch der Affäre über Attacken, Bedrohungen und Beleidigungen im Netz beschwert. Gascón bestritt im Prinzip die Echtheit der meisten ihr zugeschrieben Skandal-Tweets nicht. Sie schloss schnell ihren X-Account, entschuldigte sich auch. Den Totalschaden kann sie damit aber wohl nicht mehr verhindern.

    Branchenblätter und Experten sind sich einig: Gascón habe mit ihren von Journalistin und Podcasterin Sarah Hagi aufgedeckten Posts nicht nur ihre persönlichen Hoffnungen zunichtegemacht, als Transfrau Filmgeschichte zu schreiben. Sie habe außerdem die Chancen der französischen Produktion, die mit 13 Nominierungen bei der 97. Oscarvergabe ganz vorn liegt, ernsthaft gefährdet. Organisationen wie der Rat für muslimische Öffentlichkeitsarbeit in Hollywood (MPAC) zeigten sich schockiert und forderten Konsequenzen.

    « Chancen des Films zu Grabe getragen »

    Selbst in der spanischen Heimat der wie Hollywoodstar Penélope Cruz in Alcobendas nahe Madrid geborenen Frau geht man mit Gascón hart ins Gericht. Sie habe « fast alle ihre Chancen und auch die des Films zu Grabe getragen », kommentierte am Sonntag die renommierte Zeitung « El País ». « Ich bin sicher, dass der Film leer ausgeht », meinte der angesehene Filmexperte Pau Brunet. Bei den Wettbüros stürzten die Quoten des Streifens derweil in den Keller.

    Das ist nicht verwunderlich: Politische Korrektheit und Sensibilität gegenüber Minderheiten spielen in Hollywood eine besonders wichtige Rolle. Offene, klare Kritik namhafter Kollegen und Kolleginnen blieb zwar vorerst aus. Die rund 10.000 Academy-Mitglieder, die zwischen dem 11. und dem 18. Februar über die Gewinner in den 23 Sparten abstimmen, werden die jüngsten Vorfälle aber mit Sicherheit zur Kenntnis genommen haben – und in ihre Wahl einfließen lassen.

    Des einen Leid ist des anderen Freud

    Vom Fauxpas Gascóns dürften in erster Linie das Drama « Der Brutalist » und das Musical « Wicked » (hinter « Emilia Pérez » mit je zehn Nominierungen an Platz zwei) profitieren. Aber auch der brasilianische Film « I’m Still Here », der wie « Emilia Pérez » sowohl in der Sparte « Bester Film » als auch « Bester internationaler Film » sowie « Beste Hauptdarstellerin » (Fernanda Torres) ins Rennen geht, hat nun plötzlich deutlich bessere Chancen.

    Dabei hatte kein außerhalb der USA produzierter Streifen zuvor so viele Oscar-Nominierungen wie « Emilia Pérez » erhalten. Gascón spielt darin einen mexikanischen Drogenboss, der sein Geschlecht zur Frau angleichen lässt. Der unkonventionelle und gewagte Film von Regie-Altstar Jacques Audiard wurde unter anderem in Luzern zum besten europäischen Film des Jahres gekürt und holte auch den Golden Globe in der Sparte « Komödie/Musical ».

    Alte Tweets rücken neue Auszeichnungen in den Hintergrund

    Die Affäre überschattet jetzt diese ganzen Erfolge. Waren die Tweets von Gascón – die kurzzeitig zur viel gefeierten Symbolfigur im Kampf gegen Diskriminierung und Gleichberechtigung avanciert war – wirklich so schlimm? Ja. Sie liegen teils zwar viele Jahre zurück, kamen aber einem Rundumschlag gleich. Wie ein Elefant im Porzellanladen, wie ein spanischer Kommentator meinte, attackierte die Spanierin im Netz nahezu alles und jeden.

    Gascón beleidigte nach Berichten von Medien wie « El País » unter anderem Araber und Katalanen, den Islam und die katholische Kirche, Prominente wie Miley Cyrus, Adele und sogar ihre « Emilia Pérez »-Codarstellerin Selena Gómez. Auch vor einem Todesopfer der Polizeigewalt in den USA wie George Floyd, den sie als « Junkie » bezeichnet habe, machte die Frau demnach nicht Halt.

    Halbherzige Entschuldigung?

    « Ich bin ein Mensch, der auch Fehler gemacht hat, macht und machen wird, aus denen ich aber lernen werde », meinte sie in einem ihrer Statements. Ihre Entschuldigung blieb aber ohne die gewünschte Wirkung, unter anderem weil ihre Rechtfertigung, die Tweets seien ironisch und zum Teil aus dem Kontext gerissen worden, auf viele halbherzig gewirkt hat. Zudem sprach sie von einer « Kampagne des Hasses », die auf sie als Transfrau und auf ihre Arbeit abziele.

    In ihrem ersten Interview nach Ausbruch des Skandals sagte sie zu « CNN en Espanol »: « Das Erste, was ich ohne Zweifel tun möchte, ist, mich bei allen Menschen zu entschuldigen, die sich durch meine Art der Ausdrucksweise möglicherweise beleidigt gefühlt haben (…) Man hat mir vorgeworfen, rassistisch zu sein, und das bin ich nicht. » Sie benutze « viel Ironie, Sarkasmus, manchmal auch Übertreibung », sagte sie auch zu einer Verharmlosung von Adolf Hitler. Einige Tweets seien zudem von « einigen Medien erfunden » worden. Auf ihre Oscar-Nominierung wolle sie nicht verzichten, betonte sie.

    Nicht nur Gascón am Pranger – Harte Kritik auch an Netflix und Agentur

    Ins Visier der Kritik geriet unterdessen nicht nur Gascón, die sich vor ihrem internationalen Durchbruch mit « Emilia Pérez » eher mit kleineren Rollen in zumeist weniger erfolgreichen spanischen und mexikanischen Filmen und TV-Produktionen begnügen musste und keineswegs als Star galt. Auch der Streamingdienst Netflix als Film-Hauptvertreiber und die United Talent Agency (UTA) als Vertreterin der Darstellerin werden zur Rechenschaft gezogen. « So viel Tolpatschigkeit ist schon erstaunlich. Die große Frage lautet: Wieso hat niemand die alten Tweets des neuen Weltstars überprüft? », schreibt « El País ».



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    Publish date : 2025-02-03 05:03:00

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  • Augentest: Optische Täuschung: Erkennen Sie, ob sich die Speichen des Rads verbiegen?

    Dieses drehende Rad wird von einem Zaun verdeckt. Im Laufe des Videos, scheinen sich die Speichen zu verbiegen. Doch bei dieser Animation handelt es sich nur um eine optische Illusion.

    Dieses drehende Rad wird von einem Zaun verdeckt. Im Laufe des Videos, scheinen sich die Speichen zu verbiegen. Doch bei dieser Animation handelt es sich nur um eine optische Illusion.



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    Publish date : 2025-02-02 10:13:00

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  • Nach dem Machtwechsel: Trump und Musk starten Feldzug gegen humanitäre Hilfe

    US-Präsident Trump ist dabei, den ganzen Staatsapparat umzukrempeln. Nun knöpft er sich die Behörde für internationale Entwicklung vor – mit seinem Vertrauten Musk. Die rabiate Art hat System.

    Die Regierung von Präsident Donald Trump nimmt beim Umbau des Staatsapparats die Behörde für internationale Entwicklung USAID ins Visier und stellt die humanitäre Hilfe der USA damit grundsätzlich infrage. Nach dem vorübergehenden Stopp der meisten Entwicklungshilfezahlungen wurden in den vergangenen Tagen Hunderte Mitarbeiter der Behörde entlassen oder beurlaubt und Dutzende Führungskräfte mit sofortiger Wirkung freigestellt, wie mehrere US-Medien berichteten. Die neue Regierung erwägt demnach, die bislang unabhängige Behörde, die in der globalen Entwicklungszusammenarbeit eine wichtige Rolle spielt, ganz aufzulösen. Die Webseite der Behörde war plötzlich nicht mehr zugänglich, ebenso der X-Account von USAID. 

    Trump wetterte gegen die Behörde: « Sie wird von einem Haufen radikaler Verrückter geführt. Und die holen wir raus. » Danach werde er eine Entscheidung über USAID treffen. 

    Musks Feldzug 

    Tech-Milliardär und X-Chef Elon Musk, ein enger Vertrauter Trumps, der für den Präsidenten die Regierungsausgaben kürzen soll, begann auf seiner Plattform einen verbalen Feldzug gegen die Behörde. In diversen Posts verunglimpfte er USAID unter anderem als « böse » und verbreitete unbelegte Anschuldigungen und Verschwörungstheorien über die Behörde.

    « USAID ist eine kriminelle Organisation. Es wird Zeit, dass sie stirbt », schrieb Musk, der enormen Einfluss in der Regierung hat, obwohl er auf dem Papier eine Rolle als « externer Berater » hat und über keinerlei politisches Mandat verfügt. In einem anderen Beitrag sprach Musk in der Vergangenheit über die Behörde: « USAID war ein Schlangennest von linksradikalen Marxisten, die Amerika hassen. »

    Der reichste Mann der Welt hatte Trump im Wahlkampf mit Millionen unterstützt, weicht dem Republikaner seither kaum mehr von der Seite, bekommt erstaunliche Zugänge und hat inzwischen viel politische Macht. Mit dem Gremium « Department of Government Efficiency » soll Musk Vorschläge machen, um die US-Staatsausgaben zu kürzen. Nun will er offenkundig an Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfen Hand anlegen. 

    Mehrere US-Medien, darunter der Sender CNN und die « New York Times », berichteten, Mitarbeiter von Musks Gremium hätten versucht, sich in der USAID-Zentrale in der Hauptstadt Washington Zugang zu vertraulichen Informationen zu verschaffen. Zwei hochrangige Sicherheitsbeamte hätten das verweigert und seien kurz darauf freigestellt worden. 

    Ein Schritt mit Symbolkraft

    Das rabiate Vorgehen bei USAID steht beispielhaft für das, was derzeit in vielen Ministerien und Behörden vor sich geht. Seit seinem Amtsantritt hat sich Trump daran gemacht, den Staatsapparat komplett umzukrempeln. In Ministerien und Behörden werden Mitarbeiter geschasst. In extrem ungewöhnlicher Manier drängt die Regierung Bundesbedienstete auch dazu, zu kündigen und freiwillig ihren Posten zu räumen. Fast alle Mitarbeiter von Ministerien und Behörden erhielten eine Mail mit einem entsprechenden « Angebot ».

    Finanziell und personell spielt USAID gemessen an der gesamten Regierung und deren Haushalt nur eine kleine Rolle. Doch für die internationale Entwicklungszusammenarbeit hat die Behörde große Bedeutung. Dass Musk der Behörde derart viel Aufmerksamkeit widmet, hat vor allem politische Gründe. 

    Für Trump und sein Umfeld ist die Attacke auf USAID auch ein Schritt mit Symbolkraft: Der Republikaner verfolgt eine extreme Amerika-zuerst-Agenda, also eine isolationistische Politik, die Amerika bedingungslos an erste Stelle setzt. Trump wettert regelmäßig dagegen, dass die USA unter Führung der demokratischen Vorgängerregierung zu viel Geld für Migranten und Menschen überall auf der Welt ausgegeben und gleichzeitig die eigenen Staatsbürger vernachlässigt hätten. Das heißt, die Behörde USAID, deren Kernaufgabe es ist, Schwächeren und Benachteiligten auf der ganzen Welt zu helfen, ist ihm per se ein Dorn im Auge. 

    Nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt stoppte Trump Entwicklungshilfezahlungen für das Ausland vorerst. Alle ausländischen Hilfsprogramme sollen innerhalb von 90 Tagen überprüft werden. Ausgenommen wurden laut Regierung Mittel für lebensrettende Hilfen. Damit liegt die Arbeit von USAID derzeit weitgehend auf Eis. 

    « So etwas macht nur ein Despot »

    Diverse demokratische Senatoren äußerten sich besorgt über das Vorgehen: Hochrangige Führungskräfte in der gesamten Behörde zu beurlauben, laufende Programme zu beenden und die laufende Auslandshilfe einzufrieren, ohne das mit dem Kongress abzustimmen, habe « einen Strudel von Problemen geschaffen, der unsere Nation gefährdet und die Glaubwürdigkeit Amerikas auf der ganzen Welt untergräbt », schrieben mehrere demokratische Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses im Senat in einem gemeinsamen Brief an den geschäftsführenden USAID-Leiter Jason Gray.

    Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, schrieb auf der Plattform X: « Trump hat Mitarbeiter von USAID entlassen und eingeschüchtert. Jetzt gibt es das Gerücht, dass er USAID als unabhängige Behörde auflösen will. » Das wäre illegal und gegen die nationalen Interessen der USA, mahnte er. 

    Der demokratische Senator Chris Murphy schrieb auf X: « Ich habe gehört, dass Trump die Verfassungskrise noch verschärfen will. » Ein Präsident könne eine Bundesbehörde nicht einfach per Anordnung abschaffen. « So etwas macht nur ein Despot – der das Geld der Steuerzahler stehlen will, um seine Milliardärs-Clique zu bereichern. »



    Source link : https://www.stern.de/politik/ausland/nach-dem-machtwechsel–trump-und-musk-starten-feldzug-gegen-humanitaere-hilfe-35433882.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

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    Publish date : 2025-02-03 00:50:00

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  • Verkehr: Mann nötigt, überholt und würgt Fahrerin auf Bundesstraße

    Erst fährt er ihr ganz dicht auf, am Ende würgt er sie. Nun sucht die Polizei nach einem Autofahrer.

    Ein Unbekannter soll am Sonntagabend auf der B41 im Westerwald einer Frau immer wieder dicht aufgefahren sein, sie überholt und später gewürgt haben. Die Fahrerin fühlte sich auf dem Abschnitt zwischen Höchstenbach, Wied und Merkelbach durch das anfängliche Auffahren unter Druck gesetzt, wie die Polizei mitteilte. Deshalb sei sie selbst schneller gefahren. 

    Der Drängler im dunklen Auto versuchte dennoch mehrfach, die Frau zu überholen, brach die Versuche jedoch aufgrund des Gegenverkehrs immer wieder ab, wie es hieß. Schließlich überholte der Mann doch, daraufhin musste die Frau stark abbremsen. So verhinderte sie laut Polizei, dass der Mann mit dem Gegenverkehr kollidierte. Der Drängler beließ es aber nicht dabei, sondern bremste nach dem Überholen vor der Frau ab und nötigte sie somit dazu, es ihm gleichzutun. Dann stieg er aus, begann einen Streit und würgte sie, beschädigte außerdem ihre Brille und schlug gegen ihr Auto. Letztendlich flüchtete er. Die Polizei ermittelt.



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    Publish date : 2025-02-03 05:21:00

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  • Blitz-Augentest: Kniffliges Suchbild: Welcher Kopfhörer gehört nicht in die Reihe?

    Hier gilt es, den einen Kopfhörer zu finden, der anders aussieht als die anderen. Aber Achtung: Sie haben nur 15 Sekunden Zeit! Können Sie den Ausreißer finden?

    Hier gilt es, den einen Kopfhörer zu finden, der anders aussieht als die anderen. Aber Achtung: Sie haben nur 15 Sekunden Zeit! Können Sie den Ausreißer finden?



    Source link : https://www.stern.de/panorama/wissen/schneller-augentest–ein-kopfhoerer-gehoert-hier-nicht-in-die-reihe-33804008.html?utm_campaign=alle-videos&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard

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    Publish date : 2025-02-02 10:15:00

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  • Lage im Überblick: Selenskyj: Echter Frieden nur mit starker Flugabwehr möglich

    Russlands Angriffskrieg zermürbt und tötet ukrainische Zivilisten. Allein auf « Worte oder ein paar Papiere » will sich die Staatsführung in Kiew bei eventuellen Friedensverhandlungen nicht verlassen.

    Einen stabilen und dauerhaften Frieden mit dem Nachbarn Russland kann es nach Ansicht der ukrainischen Staatsführung nur geben, wenn Kiew eine schlagkräftigere Flugabwehr bekommt. Als Sicherheitsgarantie brauche es effektiven Schutz vor Attacken aus der Luft, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. « Nicht nur ein paar Worte oder ein paar Papiere, sondern etwas, das ein Ende des russischen Terrors garantieren kann. »

    Selenskyj äußerte sich mit Blick auf die jüngsten russischen Raketenangriffe auf ukrainische Städte mit zahlreichen Todesopfern. Eine ausreichende Anzahl von Flug- und Raketenabwehrsystemen sei « eine Voraussetzung, um dem Frieden näherzukommen », sagte er. Die Ukraine und ihre Unterstützer wüssten sehr genau, was benötigt werde: « Patriots, Iris-T, alle Arten von Flugabwehrsystemen, Entwicklung von Drohnen und Investitionen in die Waffenproduktion hier in der Ukraine. »

    Am Wochenende hatten neue russische Bomben- und Raketenangriffe auf ukrainische Städte mehr als 20 Menschen getötet. Allein beim Einschlag einer Rakete in einem Wohnhaus in Poltawa in der Zentralukraine habe es mindestens 14 Tote gegeben, darunter zwei Kinder, teilte der Zivilschutz mit. « Und das ist nur eine einzige russische Rakete, die so viel Schmerz, Leid und Verlust verursacht hat », sagte Selenskyj. Auch in anderen Teilen des Landes wie Sumy im Nordosten und Charkiw im Osten gab es Tote, hinzu kamen viele Verletzte.

    In der von ukrainischen Truppen kontrollierten Stadt Sudscha im russischen Gebiet Kursk wurden nach Angaben des Generalstabs in Kiew vier Menschen getötet, als eine russische Gleitbombe in einem als Notunterkunft genutzten Schulinternat einschlug. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

    Ukraine erhält weitere Hilfe aus dem Ausland

    Die Ukraine erhielt in den vergangenen Tagen nach Selenskyjs Angaben weitere Unterstützung aus dem Ausland. Er dankte Schweden für ein umgerechnet etwa 1,16 Milliarden Euro schweres Unterstützungspaket, auch Sicherheitshilfen aus Finnland und Kroatien hob Selenskyj hervor.

    Kämpfe in der Ostukraine dauern an

    Russische Truppen setzten derweil ihre Angriffe gegen die Verteidigungslinien der Ukrainer in der Ostukraine fort. Die Zahl von 52 registrierten Kampfhandlungen an verschiedenen Frontabschnitten ließen ein leichtes Abflauen im Vergleich zu den vergangenen Tagen erkennen. Ein Grund dafür wurde im Lagebericht des Generalstabs in Kiew nicht genannt. Die meisten bewaffneten Zusammenstöße gab es demnach in dem seit Monaten schwer umkämpften Gebiet bei Pokrowsk.



    Source link : https://www.stern.de/politik/ausland/lage-im-ueberblick–selenskyj–echter-frieden-nur-mit-starker-flugabwehr-moeglich-35433896.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

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    Publish date : 2025-02-03 01:30:00

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  • Wo welches Kreuz?: So sieht der Stimmzettel zur Bundestagswahl aus

    Das Ausfüllen des Stimmzettels zu Bundestagswahl ist grundsätzlich simpel – aber man kann auch einiges falsch machen. So sieht er aus – und das ist zu beachten.

    Bei der Bundestagswahl am 23. Februar stimmen die Wählerinnen und Wähler mit dem Stimmzettel ab – entweder am Wahltag selbst in der Wahlkabine oder vorher, per Briefwahl. 

    Wichtig zu wissen: Man sollte den Stimmzettel sozusagen « nach Vorschrift » ausfüllen – also beispielsweise auf keinen Fall etwas auf den Zettel hinzuschreiben oder Teile durchstreichen. Wer eine Anmerkung auf das Papier notiert oder dort rumkritzelt, macht den Stimmzettel ungültig.

    Alle Wähler haben jeweils eine Erststimme und eine Zweitstimme zu vergeben. Mit den Erststimmen, die in der linken Spalte des Wahlzettels in schwarzer Schrift stehen, wählt man die Direktkandidaten im jeweiligen Wahlkreis. Mit der Zweitstimme – in der rechten Spalte und in blauer Schrift – stimmt man für eine Partei ab.

    Der Stimmzettel zur Bundestagswahl hat zwei Spalten, in jeder soll man einmal ankreuzen

    Aus der Anzahl der Zweistimmen ergeben sich die Prozente, die eine Partei im Bundestag bekommt. Per Erststimmen werden Politikerinnen und Politiker direkt ins Parlament gewählt: Die Kandidaten, die die meisten Stimmen in ihrem Wahlkreis holen, können per Direktmandat in den Bundestag in Berlin einziehen.

    Streit in der FDP interne Chats 15.30

    Übrigens muss man nicht beide Stimmen auf dem Wahlzettel vergeben – es reicht, ein Kreuz bei einer Partei zu machen oder eines bei einem Direktkandidaten, also eine der beiden Spalten freizulassen.

    Aber bitte nicht mehr als ein Kreuz pro Spalte: Wer zwei oder noch mehr Direktkandidaten ankreuzt, hat im Endeffekt keinen davon gewählt – die Stimme ist ungültig. Mehr als zwei Parteien wählen geht auch nicht.

    Es kann aber durchaus sein, dass der Stimmzettel in Teilen gültig ist: Die Spalte, die mehr als ein Kreuz abbekommen hat, zählt zwar nicht. Aber die andere mit nur einem Kreuz schon.

    Im Detail sieht das dann so aus: Wer mehr als einen Direktkandidaten aber nur eine Partei angekreuzt hat, dessen Stimme zählt immerhin noch für die Partei. 

    Hat man mehrere Parteien gewählt, aber eine einzige Erststimme vergeben, bekommen die Parteien zwar keine Stimme von diesem Wähler – aber das Kreuz für den Erstkandidaten wird mitgezählt.

    Grundsätzlich kann man sich merken, dass der Wählerwille klar erkennbar sein muss. Also auch am besten ein Kreuz in das Feld mit dem Kreis malen – so dass es klar zu sehen ist.

    Reihenfolge auf dem Stimmzettel ergibt sich aus der vorherigen Bundestagswahl

    Und wie ist die Reihenfolge von Kandidaten und Parteien auf dem Stimmzettel festgelegt? Das ergibt sich aus dem Bundeswahlgesetz.

    Schröder Kolumne Raserei Merz Gedankenexperiment 12.35

    Alle Bundesländer haben dabei ihre eigene Sortierung: Oben auf dem Wahlzettel steht die Partei, deren Landesliste bei der vorherigen Bundestagswahl die meisten Stimmen geholt hat, danach folgen – entsprechend der damaligen Ergebnisse – die anderen.

    Parteien, die neu antreten, stehen darunter in alphabetischer Reihenfolge. Die Direktkandidaten in der linken Spalte stehen immer neben ihren Parteien. Deren Reihenfolge ergibt sich also aus der der Parteien.

    Quellen: Deutscher Bundestag, « Trierischer Volksfreund »



    Source link : https://www.stern.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2025–so-sieht-der-stimmzettel-aus-und-so-wird-gewaehlt-35429106.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

    Author : Annette Berger

    Publish date : 2025-02-02 19:28:00

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  • Augentest : Faszinierende Illusion: Wie diese blinkenden Kreise Ihre Sinne täuschen

    Die beiden Kreise im Video scheinen genau gegensätzlich zu blinken. Doch das ist so nicht ganz richtig: Es handelt sich um eine optische Illusion.

     

    Die beiden Kreise im Video scheinen genau gegensätzlich zu blinken. Doch das ist so nicht ganz richtig: Es handelt sich um eine optische Illusion.

     



    Source link : https://www.stern.de/panorama/augentest–faszinierende-illusion—blinkende-kreise-taeuschen-ihre-sinne–video–34668884.html?utm_campaign=alle-videos&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard

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    Publish date : 2025-02-02 10:16:00

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  • Musikpreise: Erste Grammys gehen an Sabrina Carpenter und Hans Zimmer

    Schon vor der großen TV-Gala sind bei den Grammys Preise in Nebenkategorien vergeben worden. Zu den Gewinnern zählen einige Superstars, ein deutscher Filmkomponist – und der verstorbene US-Präsident.

    Shootingstar Sabrina Carpenter, Filmkomponist Hans Zimmer und der Ende Dezember verstorbene US-Präsident Jimmy Carter zählen zu den ersten Grammy-Gewinnern des Jahres. Carpenter erhielt für « Espresso » den Musikpreis als beste Pop Solo Performance und für die beste Remix-Aufnahme. Sie gewann auch den Preis für das beste Pop-Vocal-Album.

    Hans Zimmer bekam für seine Arbeit am zweiten Teil des Blockbusters « Dune » einen Grammy für die beste Musik für visuelle Medien wie Filme und TV-Serien. Jimmy Carter erhielt den Grammy für das beste Hörbuch des Jahres. Der Ende Dezember verstorbene Ex-Präsident hatte seine Bibelstunde « Last Sundays in Plains » selbst eingesprochen. Die American-Roots-Künstlerin Sierra Ferrell wurde direkt mit vier Grammys ausgezeichnet.

    Die begehrten Musikpreise werden in der Nacht zum Montag (ab 2 Uhr MEZ) in mehr als 90 Kategorien vergeben. Die US-Musikerin Beyoncé ging mit elf Nominierungen als Favoritin in die diesjährige Grammy-Verleihung. Die Grammys gehören zu den begehrtesten Musikpreisen der Welt. Sie werden in diesem Jahr zum 67. Mal verliehen. Rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy entscheiden über die Preisträger. Der Comedian Trevor Noah steht zum fünften Mal in Folge als Gastgeber auf der Bühne.



    Source link : https://www.stern.de/lifestyle/musikpreise–erste-grammys-gehen-an-sabrina-carpenter-und-hans-zimmer-35433886.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

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    Publish date : 2025-02-03 01:50:00

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  • Musikpreise: Grammys würdigen Opfer der Brände in Los Angeles

    Viele Künstler erinnern an die verheerenden Folgen der Feuer. Während der TV-Gala des Musikpreises bekamen lokale Einzelhändler kostenlose Werbezeit.

    Die Grammy-Produzenten erinnern in vielen Momenten an die Opfer der Waldbrände in Los Angeles. Während der TV-Gala bekommen betroffene lokale Einzelhändler kostenlose Werbezeit im US-Fernsehen, sagte Moderator Trevor Noah zu Beginn. Dazu zählte beispielsweise ein kleines Bekleidungslabel. Im Werbespot eines Blumengeschäfts war zudem Sängerin Doja Cat zu sehen.

    Zum Auftakt der Show spielte die Band Dawes unter anderem mit John Legend und Sheryl Crow den Song « I Love L.A. » von Randy Newman. Auch Musikerin Billie Eilish sagte nach der Performance ihres Songs « Birds of a Feather »: « Ich liebe L.A. ». Auch Lady Gaga und Bruno Mars hatten angekündigt, mit ihrer Performance an die Opfer der Feuer erinnern zu wollen. Während der Sendung waren QR-Codes zum Spendensammeln eingeblendet.

    Die begehrten Musikpreise werden in mehr als 90 Kategorien vergeben. Durch die Anfang Januar ausgebrochenen und inzwischen gelöschten Flächenbrände wurden Schätzungen zufolge mehr als 16.000 Gebäude zerstört. Die Zahl der bestätigten Todesfälle liegt bei 29.



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    Publish date : 2025-02-03 02:07:00

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  • Kniffliges Suchbild: Augentest: Eines dieser Eichhörnchen tanzt aus der Reihe – können Sie es finden?

    Ein Suchbild für echte Profis: Es gilt das Eichhörnchen zu finden, das aus der Masse heraussticht. Können Sie den Unterschied innerhalb von 15 Sekunden finden?

    Ein Suchbild für echte Profis: Es gilt das Eichhörnchen zu finden, das aus der Masse heraussticht. Können Sie den Unterschied innerhalb von 15 Sekunden finden?



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    Publish date : 2025-02-02 11:47:00

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  • US-Außenminister Rubio fordert Änderungen beim Betrieb des Panamakanals

    Der neue US-Außenminister Marco Rubio hat bei einem Besuch in Panama mit Maßnahmen gedroht, sollte das lateinamerikanische Land nicht umgehend Änderungen beim Betrieb des Panamakanals vornehmen. Bei seinem Treffen mit Panamas Präsident José Raúl Mulino habe Rubio deutlich gemacht, « dass dieser Status quo unannehmbar ist », da er gegen den Übergabevertrag verstoße, erklärte US-Außenministeriumssprecherin Tammy Bruce am Sonntag. Nach einem Treffen mit Mulino besuchte Rubio eine der Schleusen des Kanals. 

    Wenn nicht umgehend Änderungen stattfinden, würden die USA « die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um ihre Rechte aus dem Vertrag zu schützen », sagte Bruce. Worin diese Maßnahmen bestünden, sagte sie nicht. 

    Rubio teilte Mulino demnach mit, dass US-Präsident Donald Trump vorläufig entschieden habe, dass « der derzeitige Einfluss und die Kontrolle durch die Kommunistische Partei Chinas über das Gebiet des Panamakanals » eine Bedrohung für den Kanal und einen Verstoß gegen ein Abkommen über die dauerhafte Neutralität des Kanals darstelle, betonte Bruce.

    « Ich habe nicht das Gefühl, dass es derzeit eine reale Bedrohung für den Vertrag, seine Gültigkeit oder gar die Anwendung militärischer Gewalt gibt, um den Kanal zu beschlagnahmen », sagte Mulino nach dem Gespräch mit Rubio vor Journalisten und bezog sich dabei auf den Vertrag, mit dem der Kanal Ende 1999 übergeben wurde. « Die Souveränität über den Kanal steht nicht in Frage. » Mulino schlug Gespräche auf technischer Ebene mit den Vereinigten Staaten vor, um Bedenken auszuräumen.

    Nach dem Treffen mit Mulino besuchte Rubio die Miraflores-Schleuse an der Pazifikmündung des Panamakanals. Dort wurde er vom Verwalter des Kanals, Ricaurte Vásquez, empfangen. 

    Rubio hat am Sonntag seine erste Auslandsreise seit seinem Amtsantritt mit einem Besuch in Panama begonnen. Der Besuch erfolgte nach wiederholten Drohungen Trumps, den Panamakanal wieder unter die Kontrolle seines Landes zu bringen. 

    Panama beschwerte sich über Trumps Drohungen bei den Vereinten Nationen. Staatschef Mulino bekräftigte während des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos, der Kanal gehöre Panama « und wird weiter Panama gehören ».

    Rubios Besuch wurde von kleinen, aber intensiven Protesten begleitet. Demonstranten in Panama-Stadt verbrannten eine Bild des US-Außenministers und trugen Plakate, die Rubio mit einer Hakenkreuzbinde am Arm zeigten. Rund 200 Menschen riefen « Rubio raus aus Panama! ».

    Der von den USA gebaute Panamakanal war 1914 eröffnet worden. 1977 unterzeichneten dann US-Präsident Jimmy Carter und der panamaische Militärmachthaber Omar Torrijos ein Abkommen zur Übergabe des Kanals an das mittelamerikanische Land. 1999 übernahm Panama die Kontrolle über die Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik. 

    Nach Panama will Rubio weiter nach El Salvador, Costa Rica, Guatemala und in die Dominikanische Republik reisen. Dabei wird er unter anderem für die auf Abschiebungen ausgerichtete Migrationspolitik Trumps werben. In diesem Punkt bot Panamas Staatschef den USA an, sein Land als eine Art Zwischenstopp für Abschiebungen in andere südamerikanische Länder zu nutzen. Er habe Rubio die Nutzung einer Start- und Landebahn in der Provinz Darien angeboten, « von wo aus die Rückführung von Menschen aus anderen Ländern wie Venezuela, Kolumbien, Ecuador und anderen Nationalitäten durchgeführt werden » könnte, erklärte Mulino.



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    Publish date : 2025-02-03 00:31:00

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  • Besuch in Panama: Rubio: Chinas Einfluss über Panamakanal inakzeptabel

    Bei Rubios Besuch in Panama geht es um heikle Themen: den Panamakanal und Migration. Panamas Präsident zeigt sich optimistisch nach dem Treffen – die USA machen ihren Standpunkt noch einmal deutlich.

    Mit Blick auf Chinas Einfluss im Panamakanal verlangt US-Außenminister Marco Rubio von Panama einen sofortigen Kurswechsel. « Außenminister Rubio hat deutlich gemacht, dass die derzeitige Situation inakzeptabel ist und die Vereinigten Staaten ohne einen sofortigen Kurswechsel Maßnahmen ergreifen müssten, um ihre Rechte zu schützen », erklärte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Tammy Bruce, nach einem Treffen Rubios mit dem Präsidenten des Landes, José Raúl Mulino. Der chinesische Einfluss verstoße gegen die Neutralitätspflichten, die sich aus den Kanalverträgen zwischen den USA und Panama ergeben. Die USA hatten zuletzt den aus ihrer Sicht übermäßigen Einfluss Chinas auf die Wasserstraße kritisiert. 

    Bei dem Treffen sei es vor allem um die Kontrolle der Häfen auf beiden Seiten der wichtigen Wasserstraße gegangen – und nicht die Souveränität über den Kanal, sagte Mulino. Die Situation der Häfen werde überprüft. Eine künftige Beteiligung von US-Unternehmen dort schloss er nicht aus. 

    Mulino bezeichnete das Treffen als positiv. Es gebe keinen Zweifel daran, dass die Wasserstraße von Panama betrieben werde und dies auch so bleiben werde, sagte er. « Ich glaube nicht, dass es diesbezüglich irgendwelche Unstimmigkeiten gab ». Eine bilaterale technische Fachgruppe werde eingesetzt, um die Bedenken der USA genauer zu analysieren, insbesondere in Bezug auf die « chinesischen Häfen ». Rubio besuchte später eine der Schleusen des Panamakanals. 

    Unternehmen aus Hongkong betreibt Container-Terminals

    Das Hongkonger Unternehmen Hutchison Ports PPC betreibt auf beiden Seiten des Kanals seit 1997 große Container-Terminals. Zwar gehört die Firma nicht dem chinesischen Staat, sondern einer reichen Hongkonger Familie. Allerdings gibt es Befürchtungen, dass die Regierung in Peking auch über private chinesische Unternehmen ihren Einfluss auf Häfen und Schifffahrtsrouten ausbauen könnte. 

    Proteste in Panama gegen US-Ansprüche auf Kanal

    Während der Gespräche im Regierungssitz protestierten Dutzende Demonstranten auf den Straßen von Panama-Stadt mit panamaischen Fahnen gegen die Ansprüche der US-Regierung auf den Panamakanal. « Diese Heimat ist nicht zu verkaufen », hieß es auf Transparenten, wie im Fernsehen zu sehen war. 

     

    US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt Ansprüche auf den Panamakanal gestellt und mehrfach unverblümt gesagt, dass die Kontrolle über die wichtige Wasserstraße bei den USA liegen sollte. Er schloss einen militärischen Einsatz nicht aus. « Ich habe nicht den Eindruck, dass es derzeit eine echte Bedrohung gibt », sagte nun Mulino nach den Gesprächen mit Rubio. 

    Der 82 Kilometer lange Kanal verbindet den Atlantik mit dem Pazifik in Mittelamerika. Die Wasserstraße wurde Anfangs des 20. Jahrhunderts von den USA gebaut. Am 31. Dezember 1999 übergaben die USA die Kanalverwaltung an Panama.

    Unter Mulino verschärfte Panama Migrationspolitik

    Auch das Thema Migration wurde laut Mulino mit Rubio diskutiert. Bei deren Eindämmung gilt Panama als strategischer Akteur in Mittelamerika. Mulino verschärfte zuletzt die Grenzkontrollen. Nach dem Besuch in Panama geht es für Rubio weiter nach El Salvador, Costa Rica, Guatemala und in die Dominikanische Republik. Auch dort wird das Thema Migration angesichts der von Trump angekündigten Massenabschiebungen eine zentrale Rolle spielen.



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    Publish date : 2025-02-02 23:13:00

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  • Augen auf!: Schneller Augentest: Finden Sie den Jeep, der aus der Reihe tanzt?

    Hier ist ein besonders gutes Auge fürs Detail gefragt. Bei diesem Suchbild unterscheidet sich ein Jeep von allen anderen. Können Sie es innerhalb von 15 Sekunden ausfindig machen?

    Hier ist ein besonders gutes Auge fürs Detail gefragt. Bei diesem Suchbild unterscheidet sich ein Jeep von allen anderen. Können Sie es innerhalb von 15 Sekunden ausfindig machen?



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    Publish date : 2025-02-02 11:49:00

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  • Feuer: Verletzte und hoher Schaden bei Bränden in MV

    In Mirow werden zwei Menschen verletzt. In Rostock entsteht Schaden in sechsstelliger Höhe. Nachbarn müssen vorübergehend aus ihren Wohnungen und Häusern.

    Wohnungsbrände in Rostock und Mirow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben am Wochenende erheblichen Schaden angerichtet. In Mirow wurde der 41-jährige Bewohner bei dem Feuer in seiner Wohnung verletzt und kam ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Gegen den Mann werde wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Zur Brandursache machte die Polizei keine Angaben. 

    Eine weitere Bewohnerin des Mehrfamilienhauses sei vor Ort vom Rettungsdienst versorgt worden, hieß es weiter. Der Sachschaden wurde auf 20.000 Euro geschätzt. Eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Wohnungen sei durch das schnelle Eingreifen von rund 50 Einsatzkräften verhindert worden. Während der Löscharbeiten sei der betreffende Hausaufgang vorsorglich evakuiert worden.

    Beim Brand einer Doppelhaushälfte in Rostock ist am späten Samstagabend ein Schaden von rund 250.000 Euro entstanden. Neun Menschen mussten vorübergehend die umliegenden Häuser verlassen, so die Polizei. Der 62 Jahre alte Hausbewohner hatte es noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem Haus geschafft. Er wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung in die Klinik gebracht, so die Polizei weiter. Die angrenzende Straße wurde für die Löscharbeiten rund dreieinhalb Stunden gesperrt.



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    Publish date : 2025-02-02 15:24:00

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  • TV: « Ich darf wirklich gehen? »: Nina Bott verlässt den Dschungel

    Für Nina Bott ist Schluss im Dschungelcamp. Anders als Yeliz Koç, die am Vortag aus der Sendung flog, scheint die Schauspielerin und Moderatorin sehr froh darüber zu sein.

    Schauspielerin und Moderatorin Nina Bott muss als Dritte ihre Sachen im RTL-Dschungelcamp packen. Die 47-Jährige erhielt in der zehnten Folge am Sonntagabend die wenigsten Zuschauerstimmen – schien darüber aber nicht sehr traurig zu sein. 

    « Ich finde, es wird jetzt auf allen Ebenen schwieriger », sagte Nina kurz vor der Bekanntgabe ihres Namens. Sie sei nicht sicher, ob sie das noch länger für sich möchte. Der Dschungel sei cool. « Aber die Menschen im Dschungel? », fragte Moderator Jan Köppen. « Einige », antwortete Nina.

    Nina stellte Jörg zur Rede

    Wen Nina wohl meinte? Als Sam Dylan (33) und Edith Stehfest (29) sich in dieser Folge heftig stritten, lag Nina zunächst regungslos auf einer Liege und starrte mit versteinerter Miene in den Himmel. Auslöser des Streits: Edith sollte sich vor dem Kochen die Hände waschen. Aber auch die anderen wirkten genervt.

    Am Vortag hatte Nina zudem Sportkommentator Jörg Dahlmann (66) wegen eines Spruchs über US-Präsident Donald Trump zur Rede gestellt. Als bei der Entscheidung nun ihr Name fiel, fragte sie erleichtert: « Ich darf wirklich gehen? » Und sagte auch: « Das ist genau der richtige Moment für mich. »

    Yeliz wäre gerne Königin geworden

    Influencerin Yeliz Koç (31) äußerte sich in der Folge zu ihrem Rauswurf am Vortag: « Ich wär gerne Dschungelkönigin geworden », sagte Yeliz auf dem Weg aus dem Camp. Und selbst wenn nicht, hätte sie gerne mehr Prüfungen gehabt. « Was soll ich denn mitnehmen, außer dass ich jetzt campen war? »

    Seine erste Prüfung absolvieren durfte indes Reality-Star Maurice Dziwak (26). Ganze sieben von zehn Sternen holte Maurice. Diese musste er zwischen Schlangen, Waranen, Skorpionen und Tauben suchen. Auch ein Pitabrot mit Kakerlaken und Würmern sollte er essen.

    Pierre glänzt wieder mit seinem Humor

    Pierre Sanoussi-Bliss (62) gab wieder eine Kostprobe seines trockenen Humors. Den Streit zwischen Edith und Sam übers Händewaschen fasste er so zusammen: « Ich habe den Film leider nicht ganz verstanden, weil ich ihn in Originalton gesehen habe und nicht in Deutsch synchronisierter Fassung. » Die Hauptrolle heute wie jedes Mal? Edith, aber Sam ziehe langsam nach. « Joa und das war großes Kino », resümierte Pierre.



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    Publish date : 2025-02-02 22:46:00

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  • Einfach und lecker: Gnudi: Dieses Rezept ist ein Geheimtipp aus der Toskana

    Gnudi sind eigentlich nichts anderes als die traditionelle Füllung für Ravioli: Ricotta und Spinat. Doch die Teigummantelung fehlt. Wie sie gelingen, erfahren Sie im Video.

    Gnudi sind eigentlich nichts anderes als die traditionelle Füllung für Ravioli: Ricotta und Spinat. Doch die Teigummantelung fehlt. Wie sie gelingen, erfahren Sie im Video.



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    Author : Denise Snieguolė Wachter

    Publish date : 2025-02-02 12:03:00

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  • Strafzölle: Donald Trumps Handelskrieg trifft auch deutsche Autobauer

    Der Handelskrieg von Donald Trump reicht bis nach Deutschland. Noch ist die EU nicht direkt betroffen – doch für deutsche Autobauer könnte es schmerzhaft werden.

    Die deutsche Autoindustrie dürfte die Auswirkungen der von Donald Trump erhobenen Strafzölle bald zu spüren bekommen. Die USA verhängen auf Importe aus den Nachbarländern Mexiko und Kanada 25 Prozent Zölle, nur auf Energie-Einfuhren aus Kanada 10 Prozent. Auf alle Einfuhren aus China werden ebenfalls zusätzlich 10 Prozent fällig. Und die EU könnte die nächste sein: « Absolut », sagte der Präsident zuletzt auf die Frage, ob er auch Zölle auf Produkte aus der EU erheben werde. 

    Dabei wirken sich schon die Zölle gegen Kanada, China und Mexiko auf Europa aus, vor allem letztere. Die großen deutschen Auto-Hersteller und auch viele Zulieferer nutzen Mexiko als billigen Produktionsstandort – und bedienen von dort aus den US-Markt. VW, Audi und BMW haben in dem Land eigene Fabriken, Mercedes-Benz produziert in einem Gemeinschaftswerk mit Nissan. 

    Strafzölle tangieren auch Europa

    Dirk Jandura, Präsident des deutschen Außenhandelsverbands BGA, sieht in den neuen US-Zöllen bereits ein deutliches Zeichen an die EU und Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen. « Wir dürfen nicht erstarrt abwarten, bis auch die EU oder Deutschland mit Zöllen belegt werden », warnt Jandura in einer Reaktion auf die US-Zölle. 

    Donald Trumps Waffe: Was Strafzölle eigentlich sind 15.35

    Der deutsche Bundeskanzler klingt selbstbewusster. Auf die Frage nach möglichen europäischen Gegenmaßnahmen sagte Olaf Scholz, die EU sei ein starker Wirtschaftsraum und habe « ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten ». Auf dieser Stärke aufbauend, wolle man die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA fortsetzen. Aber es gehe erst mal darum, dass « wir jetzt nicht die Welt aufteilen durch viele Zollbarrieren ».

    Deutsche Autobauer betroffen

    Ein Volkswagen-Sprecher äußert sich am Tag nach der Zoll-Ankündigung nur vorsichtig: « Als global agierender Automobilhersteller beobachten wir die Entwicklungen in den USA sehr genau und bewerten etwaige Effekte auf die Automobilindustrie und unser Unternehmen, die in Folge der angekündigten Zölle für Importe aus Kanada und Mexico in die Vereinigten Staaten möglich sind », sagte der Nachrichtenagentur DPA.

    Der Konzern werbe für offene Märkte und stabile Handelsbeziehungen, denn die seien essenziell für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft und insbesondere für die Automobilbranche. Und die Hoffnung stirbt zuletzt: « Wir setzen darauf, dass konstruktive Gespräche zwischen den Handelspartnern geführt werden, um Planungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten und einen Handelskonflikt zu vermeiden », sagte der VW-Sprecher.

    STERN PAID C+ VW China 18.48

    Branchenexperte Stefan Hecht von der Unternehmensberatung Advyce & Company geht deutlich weiter. Er erwartet, dass die Hersteller zumindest einen Teil der Fertigung von Mexiko in die USA verlagern, wo VW, BMW und Mercedes ebenfalls Werke haben. Dazu äußerten sich die drei Hersteller zunächst nicht.

    Auch zu den VW-Plänen einer neuen Batteriezellfabrik im kanadischen Ontario sagte der VW-Sprecher zunächst nichts. Die Fabrik soll die E-Auto-Werke des Konzerns in den USA beliefern. 

    Am Ende zahlt der Verbraucher

    Die Menschen in den USA sieht Außenhandels-Experte Jandura als Verlierer der Zoll-Politik ihres Präsidenten: « Trumps Entscheidung wird die Amerikanerinnen und Amerikaner teuer zu stehen kommen, Zölle wirken immer auf beiden Seiten. » Gegenmaßnahmen der betroffenen Länder würden einen « Handelskonflikt zwischen den Nationen » noch verschärfen, warnte er. « Die Verlierer sind immer die Endverbraucher, die die Preissteigerungen an der Kasse spüren. Ich würde mir wünschen, dass die Zölle noch abgewendet werden können. »

    STERN PAID C+ Trump Wirtschaft 11:56

    Wer letztlich für die Zölle aufkommt, hängt von den Lieferverträgen zwischen Käufer und Verkäufer ab. In der Regel sind es die Importeure, die höhere Kosten an Verbraucher weitergeben. Ein Beispiel: Wenn Autos wie in den USA von Zulieferungen aus Mexiko und Kanada abhängen und auf diese Teile Zölle erhoben werden, werden die Autos teurer.

    Betroffene Länder wehren sich gegen Donald Trump

    Noch in der gleichen Nacht, in der Trump die Zölle ausrief, kündigten Kanada, Mexiko und China Gegenmaßnahmen an. Kanada will ab Dienstag unter anderem Gegenzölle in Höhe von 25 Prozent auf US-Waren erheben. Auch Mexiko und China kündigten « entsprechende Gegenmaßnahmen » an. Zudem will China eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) einreichen.

    Ob das Land Recht bekommt, ist offen: Die 166 WTO-Mitgliedsländer haben sich zu fairem Handel und einem Abbau von Handelshemmnissen wie Zöllen verpflichtet. Nur unter bestimmten Voraussetzungen können Zölle WTO-konform über das beim Beitritt versprochene Niveau angehoben werden. Ein Argument wäre, dass sonst die nationale Sicherheit gefährdet ist.



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    Publish date : 2025-02-02 15:58:00

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  • Handball-WM: Kameramann kollabiert während der Live-Übertragung – Bildausfall

    Frankreich und Portugal lieferten sich bei der Handball-WM ein packendes Duell um Bronze. Doch plötzlich wurde das Bild schwarz, weil ein Kameramann umgekippt war.

    Weil ein Kameramann bei der Handball-WM auf der Tribüne kollabiert ist, hatten die Zuschauer an den Bildschirmen kurzzeitig kein Bild. Portugal und der spätere Sieger Frankreich lieferten sich einen packenden Kampf auf Augenhöhe, als in der ersten Halbzeit das Bild plötzlich schwarz wurde. Die Kamera war nach vorne über gekippt und auf den Boden gefallen. In Deutschland wurde die Partie beim Streamingdienst Sportdeutschland.TV übertragen.Handball Viertelfinale 22.39

    Nach wenigen Sekunden war der Mann wieder bei Bewusstsein. Sanitäter eilten herbei und versorgten ihn mit Wasser. Der Handball-Weltverband IHF teilte nach dem Spiel mit, dass es dem Mann gut gehe.



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    Publish date : 2025-02-02 17:55:00

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  • Weniger ist mehr: Minimalismus: Wie Sie mit der « 30:30-Regel » Geld sparen

    Minimalismus liegt im Trend. Vielen Menschen fällt der bewusste Verzicht auf Dinge allerdings schwer. Die « 30:30-Regel » kann helfen, mit alten Gewohnheiten zu brechen.

    Minimalismus liegt im Trend. Vielen Menschen fällt der bewusste Verzicht auf Dinge allerdings schwer. Die « 30:30-Regel » kann helfen, mit alten Gewohnheiten zu brechen.



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    Publish date : 2025-02-02 12:05:00

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  • Einfach erklärt: Donald Trumps Dauer-Drohung: Was sind eigentlich Strafzölle?

    Mit der jüngsten Ankündigung neuer US-Strafzölle gegen Kanada, Mexiko und China macht Präsident Donald Trump eine seiner lautesten Drohungen wahr. Aber was sind Zölle eigentlich?

    Was hat Donald Trump angekündigt? 

    « America First » – die USA zuerst. US-Präsident Donald Trump hat Zölle auf Produkte aus Mexiko, Kanada und China verhängt beziehungsweise erhöht. Für Importe aus Mexiko und Kanada verhängte er am Samstag Zölle von bis zu 25 Prozent, auf Einfuhren aus China gelten bis zu zehn Prozent. Für Energie-Einfuhren aus Kanada wiederum soll ein Satz von 10 Prozent gelten, hieß es weiter. 

    Waren aus der EU droht das gleiche Schicksal. Dass er Zölle für europäische Produkte einführen werde, bekräftigte Trump zuletzt am Freitag. Sollten ähnliche Aufschläge auch für EU-Produkte kommen, würde dies insbesondere die deutsche Wirtschaft hart treffen.

    Was sind Zölle beziehungsweise Strafzölle?

    Zölle sind Abgaben, die beim Import von Waren erhoben werden. Landläufig ist auch von Schutz- oder Strafzöllen die Rede, das liegt immer im Auge des Betrachters. Wer die Zölle verhängt, spricht eher von Schutzzöllen, die die eigene Wirtschaft oder Sicherheit schützen. Der Geschädigte spricht eher von Strafzöllen, weil er sich als Konkurrent bestraft fühlt. 

    Warum werden Zölle überhaupt erhoben? 

    Genau deswegen: Sie sollen heimische Industrien vor fremder Konkurrenz schützen, indem deren Güter verteuert werden. Das schadet der Wettbewerbsfähigkeit ausländischer Waren auf dem heimischen Markt. 

    STERN PAID C+ Trump Wirtschaft 11:56

    So erhebt die EU seit Ende Oktober 2024 Extrazölle auf Elektroautos aus China. Die Europäische Kommission will damit die Zukunft der Autoindustrie in der EU sichern. Sie kam bei einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass chinesische Hersteller von unfairen Subventionen profitieren, die ihnen einen erheblichen Vorteil auf dem europäischen Markt verschaffen.

    Auch beim Export aus einem Staat oder Wirtschaftsraum können Zölle anfallen, dann spricht man von Ausfuhrzöllen. Sie können als Einnahmequelle für einen Staat dienen oder etwa, um den Export begehrter Güter ins Ausland zu begrenzen. Mittel, um Zölle und andere Handelsbarrieren abzubauen, sind Freihandelsabkommen, etwa beim geplanten Abkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur.

    Welche Nachteile haben Zölle?

    Zölle halten Importe von Waren anderer Länder vom eigenen, damit geschützten Markt fern. Das kann die Absatzchancen von Gütern aus Drittländern schmälern und dort den Aufbau von Industrien behindern.

    Zudem verteuern Zölle Importe. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hat vor den Zollplänen von Trump gewarnt und sie als möglichen « Wendepunkt für die internationale Handelsordnung » bezeichnet. Betroffene Länder könnten zu Vergeltungsmaßnahmen greifen. Zollerhöhungen würden den Konsum teurer machen und die Inflation anfachen, warnte Nagel. « Das macht uns alle ärmer. »

    Und Simone Menne, Präsidentin der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany), verweist darauf, dass hohe Einfuhrzölle Trump und der US-Wirtschaft selbst schaden würden. « Dann würden die Preise in den USA steigen, die Inflation zunehmen und der Dollar stärker bewertet werden, was die US-Exporte verteuert. »

    Verbietet die Welthandelsorganisation (WTO) Strafzölle?

    Die WTO ist keine Behörde, die über die Rechtmäßigkeit von Zöllen wacht. Vielmehr überwachen sich die inzwischen 166 Mitgliedsländer gegenseitig.

    WTO-Mitglieder wie die USA machen beim Beitritt Zusagen und können Zölle danach nicht einfach erhöhen, außer ihre nationale Sicherheit wäre bedroht. In der WTO gilt das Prinzip der Meistbegünstigung. Das heißt, dass ein Zollsatz, der einem anderen Land gewährt wird, auch allen anderen zusteht. Ausnahmen gelten etwa bei Freihandelsabkommen oder für Entwicklungsländer.

    Wenn ein WTO-Mitglied Strafzölle erhebt, können betroffene Länder dagegen klagen. Mit Verweis auf die nationale Sicherheit hatten die USA 2018 in Trumps erster Amtszeit zum Beispiel 25 Prozent Zölle auf Stahlprodukte und Aluminium erhoben. Mehrere Staaten klagten dagegen. Das WTO-Schiedsgericht gab ihnen 2022 recht und erklärte die Zölle für regelwidrig. Dann müssen Zölle angepasst werden oder Gewinner können ihre Verluste geltend machen.

    Allerdings gingen die USA in Berufung. Nur haben sie seit vielen Jahren die Neubesetzung der Berufungsinstanz blockiert, um Reformforderungen durchzusetzen. Deshalb funktioniert die Instanz nicht, und der Fall hängt in der Luft.



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    Publish date : 2025-02-02 14:34:00

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  • Frauen-Bundesliga: FC Bayern startet mit knappem Sieg in Leipzig in Rückrunde

    Am 13. Spieltag in der Frauen-Bundesliga empfängt RB Leipzig den FC Bayern München. Ein frühes Tor reicht dem deutschen Meister, um punktgleich mit dem Liga-Spitzenreiter zu bleiben.

    Die Fußballerinnen des FC Bayern München sind mit einem Pflichtsieg in die Bundesliga-Rückrunde gestartet. Das Team von Trainer Alexander Straus setzte sich bei RB Leipzig knapp mit 1:0 (1:0) durch. Damit bleibt der Titelverteidiger punktgleich mit Spitzenreiter Eintracht Frankfurt, hat aber das schlechtere Torverhältnis.

    Magdalena Eriksson erzielte in der 11. Minute das einzige Tor der Partie für die Münchnerinnen, die auf die verletzte englische Europameisterin Georgia Stanway und Sarah Zadrazil verzichten mussten. Bei Leipzig sah die für die verletzte Sandra Starke in die Startelf gerutschte Französin Lou-Ann Joly in der Nachspielzeit die Rote Karte. Das Team aus Sachsen rutschte nach der sechsten Saisonniederlage auf den achten Platz ab.

    Die Frankfurterinnen hatten am Freitag einen 3:2-Erfolg gegen Verfolger Bayer Leverkusen vorgelegt. Der VfL Wolfsburg tritt erst am Montag gegen Carl Zeiss Jena an.



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    Publish date : 2025-02-02 19:29:00

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  • Kekse, Chips oder Shampoo: Dieses Ergebnis des Eigenmarken-Vergleichs überrascht selbst die Tester

    Klar, die Eigenmarken der Discounter und Supermärkte sind preiswerter als die Markenprodukte. Aber gibt es überhaupt Unterschiede zwischen den Produkten? Und wo ist’s am günstigsten?

    Klar, die Eigenmarken der Discounter und Supermärkte sind preiswerter als die Markenprodukte. Aber gibt es überhaupt Unterschiede zwischen den Produkten? Und wo ist’s am günstigsten?



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    Publish date : 2025-02-02 12:44:00

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  • « Diskriminierung »: Kassenpatienten warten immer länger auf Termine beim Facharzt

    Offenbar wird die Benachteiligung von Kassenpatienten bei der Terminvergabe immer größer. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Krankenkassen-Verbands.

    Kassenpatienten warten einer neuen Umfrage zufolge länger auf Arzttermine als noch vor fünf Jahren. Das geht aus einer repräsentativen Befragung unter gesetzlich Versicherten im Auftrag des GKV-Spitzenverbands hervor, über welche die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Sonntag berichteten. Demnach sagen 21 Prozent der gesetzlich Versicherten, dass die Wartezeiten auf einen Facharzttermin « zu lang » oder sogar « viel zu lang » sind.

    Ein Viertel der Patienten wartet demnach länger als 30 Tage auf einen Termin in der Facharztpraxis, aber immerhin jeder Zweite könne innerhalb von zehn Tagen die Fachärztin oder den Facharzt sprechen, heißt es in der Studie, die der Spitzenverband der gesetzlichen Kassen im vergangenen Jahr erstellen ließ.

    In Hausarztpraxen ist die Lage für Kassenpatienten besser

    Positiver beurteilen Kassenpatienten die Wartezeiten bei ihren Hausarztpraxen: 52 Prozent empfinden die Wartezeiten dort als « genau meinen Wünschen entsprechend », 36 Prozent als « noch akzeptabel » und nur zwölf Prozent sind unzufrieden. In Hausarztpraxen wartet die Hälfte der Patienten und Patientinnen der Befragung zufolge nur einen Tag und 25 Prozent warten länger als drei Tage.STERN PAID C+ Wechsel in GKV 15.16

    Im Fünfjahresvergleich berichten 43 Prozent der Befragten, dass sich die Wartezeiten bei Fach- und Hausarztpraxen verschlechtert haben. Der GKV sieht als einen Grund für Entwicklung die Ungleichbehandlung zwischen Gesetzlich- und Privatversicherten und pocht auf Änderungen.

    Man werde die « Diskriminierung der gesetzlich Versicherten gegenüber Privatpatienten » nicht länger hinnehmen, erklärte Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, gegenüber den Funke-Zeitungen. Gleichzeitig erneuerte sie ihre Forderung, dass bei der Terminvergabe nicht mehr danach gefragt werden dürfe, ob jemand gesetzlich oder privat versichert sei.

    Forderung nach mehr Gerechtigkeit gibt es seit langem

    75 Millionen Menschen in diesem Land seien gesetzlich versichert, sagte Stoff-Ahnis. « Zu einer bedarfsgerechten und qualitätsgesicherten Versorgung gehört, dass sie einen Arzttermin bekommen, wenn sie ihn aus medizinischen Gründen brauchen und nicht irgendwann. »

    Forderungen danach, die Ungleichbehandlung bei der Terminvergabe in deutschen Arztpraxen abzuschaffen, gibt es immer wieder. Sie finden sich zum Teil auch in den Wahlprogrammen der Parteien wieder. SPD und Grüne wollen zum Beispiel eine Bürgerversicherung, in die gesetzliche und privat Versicherte einzahlen.



    Source link : https://www.stern.de/gesundheit/kassenpatienten-warten-immer-laenger-auf-termine-beim-facharzt-35433466.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

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    Publish date : 2025-02-02 15:25:00

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  • Wintersport: Wellinger wird deutlich: Wieder Enttäuschung für Skispringer

    Auch beim Heimspringen gelingt keine Trendwende. Andreas Wellinger ist als Zwölfter der Beste und äußert sich unverblümt. Der Sportdirektor nimmt den Bundestrainer in Schutz.

    Andreas Wellinger war nach dem missratenen Heim-Auftritt bedient und nahm kein Blatt vor den Mund. « Das ist eine beschissene Situation », sagte er in der ARD über das neuerlich schwache Abschneiden der deutschen Skispringer beim Weltcup in Willingen. Mit seinem zwölften Platz am Sonntag war der Olympiasieger vor mehr als 13.000 Zuschauern noch der Beste. Felix Hoffmann am Samstag und Philipp Raimund am Sonntag erreichten jeweils den 15. Platz.

    Von Leistungen wie denen des österreichischen Doppelsiegers Daniel Tschofenig sind die Deutschen schon seit etlichen Wochen weit entfernt. Der Triumphator der Vierschanzentournee gewann in Nordhessen sowohl am Samstag als auch am Sonntag.

    Wellinger erwartet keine schnelle Besserung

    Einen Monat vor den Weltmeisterschaften in Trondheim schieden Pius Paschke sowie den zweiten Tag nacheinander Karl Geiger schon nach dem ersten Durchgang aus. Eine schnelle Lösung für das gesamte Team sieht Wellinger nicht: « Das wird nicht von heute auf morgen besser. »

    Schon am Samstag war vor 23.500 Zuschauern kein Deutscher unter die Top Ten gekommen. Seit Mitte Dezember hat es für die deutschen Männer damit in nunmehr elf Einzelspringen nacheinander keinen Podestplatz mehr gegeben.

    Sportdirektor: Enttäuschung über vergangene Wochen

    Eine Debatte über den zunehmend angeschlagenen Bundestrainer Stefan Horngacher, der seit 2019 im Amt ist, will DSV-Sportdirektor Horst Hüttel weiter unterbinden. Ein Trainerwechsel sei « kein Thema ». Hüttel gab aber zu: « Wir sind sehr enttäuscht über die letzten Wochen. »

    Vor dem Springen hatte er in der ARD gesagt: « Das Trainerteam erreicht die Mannschaft noch zu 100 Prozent. » Hüttel betonte, er habe weiter das Gefühl, dass alle « konstruktiv zusammenarbeiten ». Gleichwohl nahm er Horngacher in die Pflicht: « Es liegt jetzt auch an Steff, die richtigen Schlüsse zu ziehen. »

    Nur Mixed-Team auf dem Podest

    Ein wenig Mut hatte am Freitagabend zum Auftakt der dritte Platz im Mixed-Team-Wettbewerb gemacht. Dabei profitierten Wellinger, Raimund, Katharina Schmid und Selina Freitag allerdings auch davon, dass der Slowene Timi Zajc wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs disqualifiziert wurde.

    Im Frauenwettbewerb am Samstag hatte Agnes Reisch als Fünfte das Podest nur knapp verpasst. Immerhin gelang ihr mit 142 Metern der bislang weiteste Sprung ihrer Karriere. Beim norwegischen Doppelsieg durch Eirin Kvandal und Anna Odine Ström wurde Selina Freitag Achte und Katharina Schmid Elfte.



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    Publish date : 2025-02-02 17:57:00

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