Eine vermeintliche Mitarbeiterin eines Lüdenscheider Krankenhauses nimmt ein sieben Tage altes Baby aus einem Patientenzimmer mit. Später wird es in einem Parkhaus entdeckt. Noch ist vieles unklar.
Im Fall einer mutmaßlichen Entziehung eines Neugeborenen in Lüdenscheid (im Märkischen Kreis) sind viele Fragen weiter offen. Eine unbekannte, als Mitarbeiterin getarnte Frau habe den sieben Tage alten Jungen am Samstagnachmittag aus einem Krankenhaus mitgenommen, hatte die Polizei mitgeteilt.Â
Knapp eine Stunde nach diesem Vorfall hätten Zeuginnen und Zeugen den Säugling im Nebenraum eines Parkhauses entdeckt. Ein Rettungswagen habe das Kind dann zurück ins Krankenhaus gefahren. Die Polizei habe das Parkhaus abgesperrt, um Spuren zu sichern, und nach der Unbekannten gefahndet. Über die Hintergründe wurde nichts bekannt. Die Polizei äußerte sich nicht mehr und verwies auf die Staatsanwaltschaft, die zunächst nicht zu erreichen war.
Die mutmaßliche Täterin trug laut Mitteilung der Polizei einen hellblauen Kittel und gab sich als eine Mitarbeiterin des Krankenhauses aus, als sie das Baby aus einem Patientenzimmer holte. Sie sei auf ein Alter zwischen Mitte 20 bis Anfang 30 geschätzt worden, sei ungefähr 1,75 bis 1,80 Meter groß, von sehr schlanker Statur und habe blonde, womöglich zu einem Zopf gebundene Haare. Überdies habe sie eine große Brille getragen und eine dunkle Umhängetasche bei sich gehabt. Die Polizei bat um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen.
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Publish date : 2026-06-28 09:56:00
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