Stromleitungen nahe Kohlekraftwerken, Jugendgewalt: Das neue 360-Grad-Sicherheitszentrum soll Wissen bündeln und vernetzen. Heute steht die erste Sitzung an.
Das neue 360-Grad-Sicherheitszentrum wird heute zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen. Es gehe darum, Wissen von Polizei, Feuerwehr, Verfassungsschutz oder IT-Dienstleistern zu vernetzen und schneller auf mögliche Bedrohungslagen reagieren zu können, sagte Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) im RBB-Inforadio.
Das Sicherheitszentrum soll dazu dienen, schneller herauszufinden, „ob wir angegriffen werden“, sagte Redmann dem Sender. Dabei könne es um Angriffe auf die Infrastruktur gehen oder auch um andere aktuelle Themen wie die Jugendgewalt. Im Sicherheitszentrum werde immer die aktuelle Lage bearbeitet, und die Frage gestellt: „Gibt es dort Strukturen, die dahinterstehen?“
Beschlossen wurde das Zentrum nach dem Angriff auf das Stromnetz nahe dem Kraftwerk Jänschwalde am 1. September. Der mutmaßliche Täter soll auch an weiteren Orten in Nordrhein-Westfalen und Sachsen versucht haben, Stromleitungen in der Nähe von Kohlekraftwerken zu sabotieren. Er sitzt in Haft. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt wegen des Verdachts der versuchten und vollendeten verfassungsfeindlichen Sabotage sowie der versuchten und vollendeten Störung öffentlicher Betriebe.
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Publish date : 2026-10-21 05:42:00
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