Zwei Verletzte, ein Trümmerfeld und ein langer Stau. Ein Wildunfall hatte eine folgenschwere Kettenreaktion zur Folge.
Zwei verletzte Menschen, sechs tote Tiere, ein Trümmerfeld, ein stundenlanger Stau und mehr als 100.000 Euro Schaden: Der Zusammenstoß eines Autofahrers mit einer Wildschweinrotte im Taunus hatte weitreichende Folgen. Nach Angaben der Polizei war ein Pkw-Fahrer am späten Dienstagabend auf der Bundesstraße 456 zwischen Bad Homburg und Saalburg unterwegs, als eine Gruppe von Wildschweinen auf die Fahrbahn lief.
Das Auto stieß mit den Tieren zusammen. Sechs Wildschweine verendeten. Wegen der toten Tiere, der verstreuten Fahrzeugteile und ausgelaufener Betriebsstoffe, die sich auf eine Strecke von über 200 Meter verteilten, wurde die Fahrbahn laut Polizei mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen stundenlang gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Im Rückstau wollte ein Pkw auf der Straße wenden und stieß dabei mit zwei weiteren Autos zusammen. Dabei wurden den Angaben zufolge zwei Menschen leicht verletzt. Eine weitere Person wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Insgesamt waren vier Fahrzeuge und fünf Personen beteiligt. Alle vier Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden in einer ersten Schätzung auf rund 105.000 Euro.
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Publish date : 2026-10-21 05:29:00
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